Auch der Landesjagdverband hat ein Herz für die Kleinen…

Nun, es sind halt nicht nur ein paar versprengte Lurch-Apostel, die sich um die Folgen der Zersiedelung Gedanken machen. Bloß schreiben es die mutmaßlich harten Guys and Girlz, die die Waffe führen dürfen, halt etwas differenzierter aus, als man es den pauschal so leicht abzukanzelnden Ökos gern zuweist. Hier jedenfalls ist ein Auszug der Forderungen, denen sich auch der Landesjagdverband (neben dem Schwäbischen Albverein, der Bodenseestiftung und den „üblichen verdächtigen“) in der Verklausulierung angeschlossen hat… und der heißt nichts anderes übersetzt als: eine Straße inmitten durch zwei im Biotopvernetzungsplan des Landes-BW vorgesehenen Schutzgebiete zur Bewahrung einer bedrohten Insektenart zu bauen, ist nicht tragbar. Wenn Nabu und LJV einer Ansicht sind, kommen vielleicht auch die „ganz harten Typen“ mal ins Grübeln…

Doch lassen wir zum Schluss doch noch mal einen Lurch-Papst sprechen…

Anstatt eines konkreten Unternehmerangebots z.B. wie das eigene betriebliche Verkehrskonzept aussieht, oder wo z.B. bei Balingen der ominöse Lastwagenparkplatz angelegt werden kann, anstatt neben einem nationalen Wildwanderweg und einer REHA Klinik, plädieren die Herren Sauter und Schlegel für`s Autofahren zur Arbeit und Freizeit bis nach Stuttgart. Dafür nehmen Sie in Kauf, dass die schlechteste Strassenvariante verwirklicht werden soll, laut Max Gögler, ehemaliger Regierungspräsident. Dies beinhaltet maximalen Landschafts- und Flächenverbrauch, Dauerbelästigung für das ganze Steinlachtal, Enteignung und Umwidmung von landwirtschaftlicher Nutzfläche und hoher Biodiversitätsverlust. Von einem zeitgemäßen Verkehrskonzept haben Sie offensichtlich genauso wenig gehört wie von der Klima- und Umweltproblematik die besonders für die nächste Generation, sprich Kinder, gravierend sein wird oder es ist Ihnen eben egal. Haben Sie wenigstens das auf Ihrem Plakat abgebildete Kind gefragt, ob es in dieser Art und Weise instrumentalisiert werden will! Von einer„Denkfabrik“ sollte man nachdenken erwarten können und nicht nur faktenfrei Polemik. Als einer der etwa 500,die Einspruch erhoben haben, ob als Einzelpersonen, Landwirte, Behördenvertreter, Gemeinderäte, NABU- und BUND -Mitglieder wünsche ich Ihnen mehr Zeit zum nachdenken. Ihr „Lurch Papst “

Friedhelm Göltenboth, Nehren

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