„Wer seine Heimat liebt, versiegelt sie nicht!“

Diese Überschrift ist das Zitat Chris Kühns, unseres grünen Bundestagsabgeordneten. Lange haben wir geschimpft und gehadert – nach wie vor, wie ich ganz persönlich finde, ein bißchen zurecht… weil es dauerte, bis sich was tat in den grünen Reihen. Aber jetzt haben sich Chris Kühn, Daniel Lede Abal und Thomas Poreski nicht nur zum Besuch zu uns begeben, sondern Gespräche auch auf anderen Ebenen geführt, sich in die Pläne tief eingearbeitet und nicht zuletzt eben am vergangenen Samstag, dem „World Soil Day“, angeschaut, was es bedeuten würde, auf dem Endelberg so viel Fläche zu vernichten. Es bedeutet, so war sich Daniel sicher, dass alles, was jetzt eine in sich stimmige ländliche Kulturlandschaft ist, dem Eindruck einer vorgelagerten Großraumsatellitensiedlung gleichen wird. Sagen wir ja: Trabantentrasse.

Also ging es – siehe unseren ersten Blogbeitrag an Herrn Minister Hermann, der zwar nach wie vor nicht zuständig ist, aber durchaus eine eigene Meinung kund tun kann – doch auch ohne Zaubertrank, die „grünen Jungs“ für „ihr“ Thema zu gewinnen. Denn das ist es, worum es hier geht: ökonomische Entwicklung und wirtschaftliche Progression im Gesamten zu sehen, nicht auf Kosten der Ökologie. Aufzuhören, das „Entweder-Oder“ zu denken, sondern das „Und“ zu versuchen. Gott sei Dank bemühen sich unsere Abgeordneten nun darum, dass eben dies getan wird. Und Gott sei Dank bohren sie nochmal bei den Alternativen nach. Im Wortsinne.

Deswegen war den dreien auch wichtig, das Gespräch mit denjenigen zu suchen, denen es an die Existenz geht – den Landwirten. Sie sind mehrfach betroffen: durch die Trasse, die Ausgleichsflächen, aber eben auch, weil sie diejenigen sind, die wissen, was Arbeit mit und im Boden bedeutet: jede Versiegelung geht uns unwiderbringlich an die Lebensgrundlage. Ohne Pathos, ohne Metaphorik. Ganz real.

Umso schöner, dass ein Vertreter seine Profession, Landwirt Martin Lutz vom Heimgartenhof, recht unmittelbar erzählen konnte, was die Endelbergtrasse für seine Berufskollegen und ihn bedeuten würde, so sie denn käme. Und warum sich seine Meinung zur Trasse angesichts der Erkenntnisse der letzten Jahre gewandelt hat. Da haben die Abgeordneten sehr gut zugehört. Und auch, als es darum ging, die Ortsdurchfahrt, wie auch von Heiner Monheim vorgeschlagen, schnell zu entlasten.

Wir sind gespannt! Und wir freuen uns, pünktlich zum Weltbodentag Mitglied im übergeordneten und überregionalen „Bündnis Bodenschutz“ geworden zu sein. Diese Kooperation findet Ihr künftig auch unter der Seite „Mitstreiter und Petition

Wenn das alles mal kein Grund zu feiern ist – Es kann aber noch besser werden!

In diesem Sinne: bleibt uns gewogen…. (ak)

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