Was bedeutet dies für die Arbeitnehmer?

AFD

CDU

FDP

Grüne

Klimaliste

Linke

SPD

Die AfD strebt eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes in Verbindung mit Entlastungen bei Steuern und Abgaben für Arbeitnehmer und Unternehmen an. Durch mehr Handlungsspielräume für die Unternehmen bei regulären Arbeitsverträgen wird der missbräuchliche Einsatz von Leiharbeitsverhältnissen und Werkverträgen unattraktiv und eingedämmt.

Die CDU will auf die wertvollen Erfahrungen älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht verzichten. Sie setzt auf Weiterbildung und auf flexible Arbeitszeitmodelle, in Zusammenarbeit mit Arbeitgebern und Gewerkschaften. Flexible Übergänge sollen an die Stelle starrer Altersgrenzen treten.

Die FDP will dem Fachkräftemangel mit einer dreiteiligen Strategie begegnen: Mit der Ausbildung möchte sie junge Menschen an das Land binden und die berufliche Weiterbildung stärken (obwohl sie das Bildungszeitgesetz, welches Arbeitnehmern Zeit für Weiterbildung garantiert, abschaffen möchte). Als Drittes fordert die FDP, Zuwanderung zu vereinfachen und Bleibeperspektiven zu schaffen.

Die Grünen finden, dass der Wandel der Arbeitswelt nur gemeinsam mit den Beschäftigten, ihren Interessenvertretungen und den Gewerkschaften gelingen kann. Die Arbeitnehmer*innen müssen Veränderungsprozesse aktiv mitgestalten können Die Grünen wollen keine sachgrundlosen Befristungen, und keinen Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen!

Die Klimaliste trifft hierzu keine Aussage.

Die Linke fordert 13 Euro landesspezifischer Mindestlohn. Soziale und ökologische Kriterien müssen bei der öffentlichen Auftragsvergabe gestärkt und deren Einhaltung auch kontrolliert werden. Tariftreue muss wieder in allen Branchen zur Normalität werden. Die Linke fordert keine Leiharbeiter und Befristungen ohne Sachgrund bei allen öffentlichen Stellen und Betrieben! Das Land muss als Vorreiterin dienen und soziale Berufe besser bezahlen und daher höher eingruppieren. Die Linke fordert gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit für Frauen. Die Linke fordert Arbeitsrechte auch bei kirchlichen Trägern: Streikrecht und Schutz vor Diskriminierung, zum Beispiel bei Scheidung oder Homosexualität, muss auch in Einrichtungen von Religionsgemeinschaften gelten. Arbeitsschutz: Die Linke will Veränderungen in der Arbeitswelt wie die Digitalisierung für die Beschäftigen nutzen – durch eine bessere Verteilung der Arbeit und kürzere Arbeitszeiten.

Die SPD in Baden- Württemberg begreift den Wandel unserer Arbeitswelt in erster Linie als eine Chance für eine nachhaltige Wirtschaft und Gesellschaft für zukunftsfähige und gute Arbeit. Sie will die Beschäftigten von heute vorbereiten auf die Arbeit von morgen. Arbeitnehmer*innen sollen nicht erst weitergebildet werden, wenn sie ihren Arbeitsplatz verloren haben, sondern bereits während ihrer Beschäftigung im Betrieb.

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